19.10.2011

Breitbandplan der Telekom Austria für Österreich

Die A1 Telekom Austria präsentiert ihren Breitbandplan für Österreich. Glasfaser-Anschlüsse bis ins Haus soll es noch 2011 im 15. und 19. Bezirk der Hauptstadt Wien geben.

Damit sind Endgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde möglich. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 2,1 Millionen österreichische Haushalte und Gewerbebetriebe (also rund die Hälfte), an das sogenannte Giganetz der Telekom Austria angeschlossen werden. Mit Giganetz bezeichnet die Telekom Austria Anschlüsse ab 16 Megabit pro Sekunde.

Glasfaser statt Kupfer

Insgesamt sollen die Kupferleitungen in den nächsten Jahren zwar nicht ganz verschwinden, aber nach und nach durch die erheblich schnelleren Glasfaserleitungen  ersetzt werden. 2015 steigt die Zahl der Gigaspeed-Anschlüsse auf 2,75 Millionen Haushalte in Stadt und Land (66 Prozent der österreichischen Haushalte).

„Breitband-Ausbau ist kein Luxus, sondern wichtige Infrastruktur. Wir bauen laufend unser Mobil- und Festnetz aus und sind Infrastruktur-Leader. Wir sind die einzigen, die ganz Österreich abdecken. Bereits heute ist die ADSL-Grundabdeckung gewährleistet. 2015 werden zwei Drittel der österreichischen Haushalte in der Stadt und in ländlichen Regionen mit Gigaspeed versorgt sein“, so sagte Hannes Ametsreiter, Generaldirektor A1 und Telekom Austria Group bei der Vorstellung des Plans.

Glasfaser macht die Netze schneller

Auch die Österreicher setzen damit, wie der Rest Europas, auf die schnelle Datenübertragung per Licht in den Glasfaserleitungen: Die Kupferleitungen, über die europaweit noch die Mehrzahl der Internet-Anschlüsse läuft, wurden oft noch als reine Telefonleitungen verlegt zu Zeiten, in denen niemand an Internet dachte. Sie bremsen den Datenfluss deutlich aus, es gilt die eherne Regel: Je länger die Kupferleitung eines Internet-Anschlusses, desto langsamer ist dieser.

Nun rücken die Österreicher näher ans Glasfaserkabel, das teilweise bis ins Haus verlegt wird.  Bei Glasfaserleitungen ist die Geschwindigkeit der Datenübertragung praktisch unabhängig von der Länge der Strecke. Diese Leitungen gelten auch als weniger störanfällig. Europaweit werden Glasfasernetze aufgebaut, besonders in einigen osteuropäischen Ländern setzt man nun auf diese neue Technik.

Autor: et