04.09.2014

Allnet-Tarife: Kosten, Verbrauch und Nutzen - Tipps & Tricks

Smartphone-Tarife versprechen ein Rundum-sorglos-Paket. Einmal zahlen, alles drin und auf die Kosten muss nicht mehr geachtet werden. Das führt aber auch nicht selten dazu, dass man den eigenen tatsächlichen Verbrauch nicht mehr im Blick hat. Und so zahlen Nutzer bei Allinculsive-Flatrates für Leistungen, die sie gar nicht wirklich nutzten.

Ein genauerer Blick auf die Handyrechnung kann daher oft schon Aufschluss über den wirklichen Verbrauch geben. Kunden, die etwa immer in die gleichen Handynetze telefonieren, so die Website www.smartphonetarifevergleich.de, können auf teurere Allinculsive-Flats für alle Netze und das Festnetz verzichten. Durch den kostenlosen Messanger WhatsApp können außerdem SMSen ersetzt werden und diese Leistung wiederum ebenfalls aus der Flatrate herausgekürzt werden.

Allnet-Flats: Begrenzt unbegrenzt surfen

Was an den All-Net-Flats wirklich genutzt wird ist also meist das Internet. Doch hier ist das angeblich unbegrenzte Surfvergnügen am Ende doch sehr schnell vorbei. Jeden Nutzer erwartet eine störende Geschwindigkeitsbremse am Ende des tariflich festgelegten Datenvolumens. Internet-Übertragungsraten von den üblichen bis zu 7,2 Mbit/s werden auf nur noch 32 Kbit/s bis 64 Kbit/s gedrosselt.

Standard-Smartphone-Tarife bieten in der Regel 500 MB Inklusivvolumen. Das klingt zuerst viel. Und wer gelegentlich seine E-Mails abruft, neue verschickt und nur sporadisch surft, für den sind 500 MB auch viel. Doch die Nutzung datenintensiver Videodienste frisst das Download Volumen schnell auf. So verbraucht ein drei Minuten Video auf Youtube auf einem Schlag 20 MB.

Auf Wireless LAN-Netze ausweichen

Doch gerade Videos gehören neben verschiedenen Apps oder sozialen Netzwerken zu den beliebtesten Anwendungen im mobilen Internet. Das heißt, wer nicht auf dieses Vergnügen verzichten will, muss seinen Smartphone-Tarif-Vertrag gegen Zusatzgebühr aufstocken. Inklusive sind neben einem größeren Inklusivvolumen wieder Leistungen, die nicht genutzt werden.

Nutzer, die also oft Video oder ganze Filme auf ihrem Tablet schauen, sollten sich so oft es geht dazu in ein Wireless Local Area Network einwählen. Das schont das Datenvolumen gemein. Denn bei den meisten Anbietern sind die Flatrates für stationäres Internet nach wie vor echte Flatrates.

Subventionierte Handys bei Allinculsive-Flatrates sind nicht zwingend billiger

Um abschließend noch einmal auf unnötige Leistungen zurückzukommen, seien auch die subventionierten Handys erwähnt. Nicht immer rechnet es sich, die Allnet-Tarife mit einem neuen Handy zu kombinieren. Oft gibt es für gleiche Modelle günstige Angebote, oder man kauft es gebraucht. Kunden die bei Vertragsabschluss kein subventioniertes Handy haben möchten, profieren von Bonusleistungen und verbilligtem Tarif-Preisen.

Die Katze im Sack zu kaufen mag zwar durchaus bequem sein, wer jedoch Kosten sparen will, der sollte genauer hinschauen. Verschiedene Möglichkeiten die monatlichen Gebühren zu senken gibt es, man muss nur wissen, wo genau man hinzuschauen hat.

Autor: Boe