09.09.2014

M2M-Technologie in Österreich: Einsatzgebiete für M2M

Mit M2M wird die Kommunikation zwischen Maschinen – Machine to Machine – bezeichnet. Per Mobilfunk kommunizieren nicht Menschen sondern Maschinen miteinander, daher nennt man M2M auch IoT.

Das Fachportal für M2M in Deutschland wwww.m2m-kommunikation.de hat in einem ineteressanten Beitrag alle Anwendungsarten der M2M-Kommunikation untersucht. Hier eine Zusammenfassung des Artikels: Die Einsatzgebiete für Machine-to-Machine-Kommunikation sind vielfältig, etwa in der Landwirtschaft, der Gastronomie und Logistik. Branchenkenner gehen davon aus, dass bald mehr Maschinen miteinander Daten austauschen als Menschen. Bis zum Jahr 2020 werden nach Ansicht des Branchenverbandes M2M Alliance rund 50 Milliarden Maschinen und Geräte vernetzt sein. Pro Kopf wären das dann weltweit fünf bis sieben Geräte.

Machine-to-Machine in Landwirtschaft und Gastronomie

In der Landwirtschaft kann Machine-to-Machine-Kommunikation beispielsweise bei der Überwachung des Viehbestandes helfen. Bei mit einem M2M-Sender ausgestatteten Kühe können Temperatur und Bewegungsaktivität aus der Ferne an den Landwirt gemeldet werden. Automatische Mausefallen melden per M2M, wenn eine Maus in die falle gegangen ist. Denn in der Lebensmittelindustrie dürfen Mäuse aus Hygienegründen nur lebend gefangen werden. Die in der Falle gefangene Maus produziert zudem durch ihre Bewegungen den benötigten Strom.

Auch in der Gastronomie wird M2M-Kommunikation bereits eingesetzt. Professionelle Kaffeeautomaten der Firma WMF erhalten Software-Updates über Funk, senden  Zählerstände und können aus der Ferne tagesaktuelle Angebote empfangen.

Machine-to-Machine: Großes Einsatzfeld Logistik

Ein großer Einsatzbereich von Machine-to-Machine-Kommunikation ist die Logistik. Speditionen können ihre Fahrzeuge damit überwachen und jederzeit den Standort feststellen. Damit lassen sich die Einsätze der LKWs besser planen und die Standorte von Containern bestimmen.

Auch Verkaufsautomaten  können mit M2M-Kommunikation sinnvoller beschickt werden. Die Automaten melden, wenn eine Ware zur Neige geht und der Automat nachgefüllt werden muss oder wenn die Münzfächer geleert werden müssen. Der Betreiber der Automaten kann das in der Planung seiner Route berücksichtigen und muss Automaten, die nicht befüllt werden müssen gar nicht erst anfahren.

Internet of Things: Weitere Anwendungen werden folgen

Auch Stromtankstellen können mit M2M vernetzt werden. Kunden könnten so vorab ihre Ankunft melden und eine Zapfsäule reservieren. Die Schweizer Uhrenfirma Limmex hat gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der Telekom eine Notrufuhr entwickelt. Die meldet per M2M-Kommunikation im Falle eines Notfalls den Standort.

Die Einsatzmöglichkeiten für M2M-Technologie lassen sich noch weiter fortführen. Zum Beispiel in der Medizin, bei der Fernüberwachung von Patienten. Zahlreiche sinnvolle Anwendungen gibt es bereits, weitere werden in der nächsten Zeit folgen.

Autor: Boe