Datenkarten

Datenkarten bezeichneten in der Frühzeit des Mobilfunks ein Funkmodem in Kartenform. Es sind kleine Sende- und Empfangsstationen, die am Laptop angeschlossen werden.

In der Frühzeit des schnellen Mobilfunks begannen A1 Telekom Austria und T-Mobile Austria mit dem Verkauf solcher Modems im Kartenformat, dann wurden diese weitgehend durch die kleinen und handlicheren USB-Surfsticks verdrängt. Heute werden die Datenkarten auf den Webseiten der Betreiber nur selten angeboten. Der Ausdruck Datenkarte steht heute umgangssprachlich für ein anderes Stück Hardware: Die Sim-Karte.

Datenkarten bei A1 und T-Mobile

Datenkarten für Laptops wurden in Österreich ab 2004 gebräuchlich. Die ersten Exemplare brachten noch sparsame 384 Kilobit pro Sekunde: Im Jahr 2005 führte beispielsweise A1 Telekom Austria die Vodafone Mobile Connect Card UMTS und EDGE ein, die brachte 384 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) mit UMTS und 200 kbit/s in Gebieten, in denen  das GSM-Netz schon mit der Datenfunktechnik EDGE aufgerüstet war. T-Mobile kam ebenfalls 2005 mit einer Karte, die schon HSDPA beherrschte und es auf (theoretisch) 1,8 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen von Daten brachte.