Mobilfunk-Modems

Wenn Sie ins Internet gehen, verbinden Sie sich immer über ein Modem mit dem weltweiten Netz. Ein Mobilfunk-Modem ist technisch betrachtet eine Funkstation, die Daten empfängt und sendet.

Modems gibt es in verschiedenen Ausführungen. In Geräten wie Handys und Smartphones sind Modems immer, in Laptops manchmal eingebaut.

Daneben gibt es Modems in Form von USB-Surfsticks oder Routern, früher gab es sie auch als Datenkarten. Diese Geräte steckt man in entsprechende Anschlüsse, um ein Gerät fit für das mobile Internet zu machen. Surfsticks sind für einzelne Geräte gedacht; will man die mobile Datenverbindung teilen, verwendet man einen UTMS-Router: Dieses Gerät empfängt und sendet Daten per Funk und gibt diese Daten dann meist per WLAN an Rechner, Smartphones oder Tablets weiter.

Surfsticks und Datenkarten

Am häufigsten findet man USB-Surfsticks als mobile Datengeräte. Die Sticks sehen aus wie USB-Speichersticks, im Inneren arbeitet allerdings ein Funkmodem. Surfsticks funktionieren nach dem Prinzip „Plug & Play“, also Einstöpseln und Loslegen: Man schließt den Surfstick an und das Installationsprogramm startet automatisch. Ist die Verbindungssoftware installiert, kann man direkt loslegen. Surfsticks können mit Speicherkarten im Micro-SD-Format erweitert werden.

Datenkarten sind älter als Surfsticks und heute kaum mehr im Handel. Sie werden an speziellen Steckplätzen angeschlossen – entweder PCMCIA oder am neueren Expresscard-Slot. Diese Steckplätze haben vor allem Laptops, an Desktoprechnern sucht man sie meist vergebens. Neuere Datenkarten sind Expresskarten, werden aber mit Adaptern geliefert, so dass sie auch an älteren Laptops mit PCMCIA-Anschlüssen verwendet werden können.

UMTS-Router und integrierte Modems

In Notebooks sind Funkmodems manchmal schon eingebaut. In solch ein Notebook muss man nur noch eine Sim-Karte einstecken und kann dann lossurfen. Ist die Verbindungstechnik des Notebooks veraltetet, ist es aber kein Problem, einfach ein externes Modem wie einen Surfstick oder einen Router anzuschließen, um den Laptop auf den neuesten Funkstandard zu bringen.

Um die mobile Internetverbindung mit mehreren Geräten zu nutzen, kann man einen Router verwenden. Es gibt prinzipiell zwei Arten von Mobilfunk-Routern: Zeitgenössische Mobilfunk-Router passen in die Hosentasche und werden per Akku mit Strom versorgt. Die Betriebszeit dieser mobilen WLAN-Router liegt meist zwischen drei und sechs Stunden. Darüber hinaus gibt es im Internethandel auch stationäre Router, sie  werden über die Steckdose mit Strom versorgt und sind für Orte gedacht, an denen kein Kabelanschluss zur Verfügung steht oder – beispielsweise im Firmenbereich – als Rückversicherung, wenn der Kabelanschluss ausfällt.