Notebooks

Notebooks sind Geräte, mit denen man mobil oder stationär ins Internet gehen kann. Es gibt zwei Arten von Notebooks: solche mit und solche ohne ein eingebautes Funkmodem.

Bei Modellen mit eingebautem Modem braucht man nur eine Sim-Karte, diese wird ins Sim-Karten-Fach des Notebooks eingelegt. Bei Modellen ohne eingebautes Modem braucht man ein externes Gerät, um das Mobilfunknetz zu nutzen, das kann ein Surfstick sein oder ein Mobilfunkrouter. In diesem Fall wird die Sim-Karte in Surfstick oder Router eingelegt. Diese externen Geräte werden bei zeitgenössischen Notebooks über den USB-Anschluss mit dem Notebook verbunden.

Verbilligte Notebooks mit Zwei-Jahres-Tarif

Moderne Notebooks haben in aller Regel ein Modem, das den Anschluss über die Funktechnik WLAN ermöglicht. Wenn man also – aus welchen Gründen auch immer – das Mobilfunknetz nicht nutzen kann,  dann kann man sich an einem sogenannten Hotspot per WLAN ins Internet begeben. Geräte ohne eingebaute WLAN-Funktion können einen WLAN-Stick nutzen; auch dieser wird über den USB-Steckplatz mit dem Rechner verbunden.

Notebooks kann man zum vollen Preis kaufen oder sie verbilligt zusammen mit einem Datenfunktarif bekommen. In diesem Fall zahlt man die Differenz zum Marktpreis über den Tarif zurück; in der Regel schließt man dazu einen Vertrag mit einem Mobilfunkbetreiber, der eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren hat.

Die Geschichte mobiler Laptops

Wer im Jahr 2004 zu den ersten Österreichern gehören wollte, die mit dem Laptop mobil online gehen, brauchte noch eine sogenannte Datenkarte – das war ein UMTS-Modem im Kartenformat, das in einen Schacht im Laptop eingesteckt wurde. T-Mobile Austria, Mobilkom (heute A1 Telekom Austria) und Drei hatten damals zusammen schätzungsweise ein paar Tausend Kunden, die diesen Service nutzten.

Die schnelle Datenfunktechnik HSDPA wurde in Österreich im Jahr 2006 eingeführt. In diesem Jahr kam in Österreich auch der erste Laptop mit integriertem HSDPA Funkmodem auf den Markt. T-Mobile Austria und Mobilkom (heute A1 Telekom Austria)  offerierten zusammen mit Fujitsu Siemens Computers  das Lifebook Q 2010. Das Gerät kostete – ohne Subventionen – über 4000 Euro.

Heute gibt es keine Datenkarten mehr und auch integrierte Modems werden eher selten genutzt. Mit USB-Surfsticks ist man – was die Funktechnik angeht – deutlich flexibler. Man kann sich auf Auslandsreisen einen passenden Stick kaufen, der die Funktechnik vor Ort und die dazugehörigen Frequenzen an Bord hat. Werden neue Techniken wie HSPA+ oder LTE eingeführt, kann man sie mit einem neuen Surfstick auch an einem älteren Laptop oder Notebook benutzen.