Notebooktarife

Wenn Sie mit dem Notebook ins Internet wollen, können Sie zwischen zwei Tarifarten wählen: Erstens dem Wertkarten-Tarif und zweitens dem Vertragstarif.

Wertkarten-Tarife sind geeignet für Menschen, die nur ab und an mobil ins Internet gehen, die mobiles Internet zeitlich begrenzt nutzen (etwa auf Urlaubs- oder Geschäftsreisen) oder die mobiles Internet einfach mal ausprobieren wollen. Wer regelmäßig mobil ins Internet will und sich dort länger aufhält, sollte einen Vertragstarif buchen.

Die Wertkarten-Tarife: Im Voraus zahlen pro Datenmenge

Bei den Wertkarten-Tarifen buchen Sie erstens eine bestimmte Datenmenge, diese ist für einen bestimmten Zeitraum gültig. Die Angebote reichen, was die Datenmenge angeht von 500 Megabyte bis 1,5 Gigabyte, die Zeiträume von 30 Tagen bis 12 Monate. Eine andere gebräuchliche Form des Wertkarten-Tarifs ist zweitens die Abrechnung der verbrauchten Datenmenge, sie wird mit dem englischen Ausdruck „pay per use“ (Bezahlen durch Verbrauch) bezeichnet. Hier zahlt man pro verbrauchtes Megabyte.

Beide Male zahlt man im Voraus. Sind das gebuchte Datenvolumen  oder die vorausbezahlte Summe aufgebraucht, kann man nachkaufen - online per Internet, am Bankomat oder per Ladebon.

Bei Tarifen dieser Art wird der Surfstick in der Regel zum Marktpreis mit angeboten. Welche Höchst-Geschwindigkeiten mit den Tarifen genutzt werden können, wird auf den Webseiten der Betreiber nicht erwähnt. Die mit den Wertkarten-Tarifen vertriebenen Surfsticks erlauben in der Regel eine theoretische Höchstgeschwindigkeit von 7,2 Megabit pro Sekunde.

Die Vertragstarife

Wer öfter und ausgiebig mobil surft, sollte sich einen Vertragstarif besorgen. Die Vertragstarife sind gestaffelt nach der Höchstgeschwindigkeit beim Herunterladen (Download) und dem Senden von Daten (Upload). Dazu kommt als zweites Kriterium meistens die Datenmenge, die für schnelles Internet zur Verfügung steht. Wenn diese Datenmenge aufgebraucht ist, wird das  Tempo der Datenübertragung meist drastisch heruntergefahren. Es gibt allerdings auch Tarife, die kein solches Datenlimit haben.

Das angebotene Tempo reicht von 2 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen von Daten bis zu 100 Mbit/s. Die Geschwindigkeiten beim Senden eigener Daten beginnen bei einer Untergrenze von 256 Kilobit pro Sekunde und enden bei 75 Mbit/s. Die Datenpakete für schnelles Internet reichen von 1 bis 40 Gigabyte, dazu kommen einzelne Tarife ohne Limit.

Generell gilt: Je schneller das angebotene Höchsttempo ist, desto größer ist die Datenmenge  für schnelles Surfen - und umso mehr müssen Sie als Kunde zahlen. Die Verträge haben in der Regel eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren. Bei Vertragstarifen erhält man den Surfstick stark verbilligt oder sogar umsonst zusammen mit dem Tarif.