Wimax in Österreich

Mit Wimax wird eine Technik zur schnellen Übertragung von Daten per Funk bezeichnet. Ursprünglich als Möglichkeit für die stationäre Übertragung gedacht, wurde es zur Mobilfunktechnik weiter entwickelt.

Die Technik wird in der Standardgruppe IEEE  802.16 definiert. Im Oktober 2004 ersteigerten vier Unternehmen in Österreich Funkfrequenzen für Wimax. Die österreichisch-schweizerische Firma WiMAX-Telecom begann im April mit einem ersten Pilotprojekt im Burgenland. Das Unternehmen geriet jedoch in finanzielle Schwierigkeiten und meldete im Oktober 2009 Konkurs an. Teile des Unternehmens wurden von der 4G Mobile GmbH (Wien) gekauft. Die UPC Telekabel und Telekom Austria, die gleichfalls Lizenzen erwarben, nutzen diese nicht.

Wimax im Burgenland

Derzeit sind zwei Wimax-Netze in Betrieb, beide sind Angebote für den stationären Datenfunk: Im Burgenland bietet die B.net Burgenland Telekom GmbH mit Sitz in Eisenstadt Internet über Wimax an http://www.bnet.at/. „Mit B.net Funkinternet surfen Sie unabhängig von jeder Kabelinfrastruktur auch in den entlegensten Winkeln im Burgenland“ so verspricht das Unternehmen seinen Kunden.

Wimax in Vorarlberg

In Vorarlberg bietet die Teleport als einziger aus der Gruppe der vier frühen Lizenzkäufer bis heute Wimax an. Das Unternehmen betreibt Wimax-Sender im Grenzgebiet zu Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz in den Orten Bludenz, Dornbirn, Frastanz, Lochau, Lustenau, Rankweil, Schwarzach und Viktorsberg. Damit gebe es schnelles Internet auch in Gegenden, in denen xDSL oder Kabel nicht oder nur schlecht möglich seien. Das Unternehmen bietet Wimax vor allem Unternehmen als Internet-Sicherheitslösung (Backup) an für den Fall eines Kabelausfalls bei Bauarbeiten oder Wartungen.

Wimax erreiche Übertragungsgeschwindigkeiten von acht Megabit pro Sekunde und könne in einer Entfernung von bis zu 30 Kilometer vom Sendemast empfangen werden, kann man der Webseite von Teleport entnehmen.